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Sicherheit ist oberstes Gebot |
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Neue
Kleidung |
Protektoren Warm anziehen Trinkrucksack Handschuhe Schwere Unterarme Zum Schluß |
| Auch wenn es noch so gut aussieht, niemals mit nagelneuem Outfit in einem Wettbewerb starten. Sehr schnell kann es mal passieren, daß die neuen Schuhe drücken oder scheueren, der neue Helm doch noch nicht so optimal sitzt oder die neuen Handschuhe plötzlich für riesige Blasen an den Händen sorgen. Also deshalb neue Kleidung immer erst ausgiebig im Training testen und lieber noch mal mit den alten Sachen starten. | |
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Hier hat man die Probleme mit der richtigen Passform nicht. Dafür sollte man die alten Sachen in der Winterpause einmal gründlich durchchecken. Ist der Helm wirklich noch okay? Oder hat der eine oder andere Sturz nicht noch zu Schäden geführt? Also auf Risse und Beschädigungen an der Helmschale achten und den Verschluß und den Kinnriemen genauestens kontrollieren. Alte Stiefel passen zwar am Besten, aber oftmals werden sie im Knöchelbereich sehr weich und verlieren so den größten Teil ihrer Schutzfunktion. Nicht selten ist auch die Sohle der Stiefel durch die Fußrasten stark in Mitleidenschaft gezogen und schützt deshalb auch nicht mehr richtig bei harten Landungen. |
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| Nach der Winterpause sind nicht nur schwächelnde Unterarme und blasenanfällige Handflächen ein Manko, auch der Allerwerteste muß sich erst wieder an die Sitzbank gewöhnen. Bei Enduroläufen kann es durchaus passieren, daß man bis zu zwölf Stunden am Stück auf der Maschine sitzt, und das natürlich auch bei Nässe, Schlamm und Kälte. Hier ist es faßt schon vorprogrammiert, daß mann sich ein wundes Hinterteil holt. Eine Abhilfe kann eine Radlerhose schaffen, die mann unter der Rennhose anzieht. | |
| Vor allem in engen und anspruchsvollen Streckenabschnitten sowie bei Regen oder im Stau vor einer Engstelle kommt es immer wieder vor, das die Brille beschlägt und sich die Sicht stark verschlechtert. Ist die Brille erst einmal abgenommen, wird die Sicht dann durch Dreck, Schlamm oder Staub eingeschränkt. Zusätzlich besteht beim Fahren ohne Brille eine unnötige Verletzungsgefahr für die Augen. Also sollte man unbedingt versuchen, die Brille so lange wie möglich auf zu behalten und ein Beschlagen der Brille zu verhindern. Das Einreiben mit Spülmittel und die Verwendung von Anti-Beschlag-Sprays sind inzwischen altbekannte Tricks. Ein saugstarkes Stirnband kann beim Fahren zusätzlich verhindern, daß sich der Schaumstoff der Brille mit dem oft reichlich fließenden Schweiß vollsaugt. Beim Motocross oder auf Sonderprüfungen ist es auch von Vorteil, die Brille vorzuwärmen (z.B. Autoheizung oder einfach unter der Jacke), da ein warmes Brillenglas nicht so schnell beschlägt. | |
| Gerade bei Wettbewerben im tiefen Schlamm, Sand oder Kies ist es ratsam, seine Stiefel am Schaft mit einem Klebeband abzukleben. Damit verhindert man, daß der an der Hose abgelaufene Schlamm geradewegs in den Stiefel gelangt. Sand oder kleine Steine werden dadurch ebenfalls davon abgehalten, in den Stiefel zu gelangen und für Druckstellen und Schmerzen an den Füßen zu sorgen. | |
| Der Nierengurt schützt nicht nur vor Zugluft, sondern auch vor Verletzungen bei Stürzen. Dafür ist bei vielen Modellen im hinteren Teil eine Verstärkung eingearbeitet. Der Nierengurt stützt aber auch indirekt die Wirbelsäule bei harten Landungen oder Schlägen, vorausgesetzt er ist fest genug angelegt. Deshalb auch im Sommer immer mit fest angelegten Nierengurt fahren! | |
| Knieschoner und Brustschutz sind beim Endurofahren ein absolutes Muß; Ellbogenschoner sind empfehlenswert. Aber Vorsicht, die Ellbogenschoner werden meist mit Gummibändern an den Unterarmen fixiert. Sind diese Bänder zu locker, können die Schoner bei Stürzen verrutschen. Sind diese Bänder jedoch zu stramm, werden die Unterarme nicht mehr richtig durchblutet. Schon nach kurzer Zeit sind dicke und schmerzende Unterarme die Folge. Man kann die Ellbogenschoner auch auf die Außenseite des Fahrerhemdes aufnähen. Die Unterarme werden nicht belastet und man kann das Anlegen auch nicht mehr vergessen. Natürlich muß man vorher die Schoner genau platzieren und sie können bei einem Sturz auch etwas verrutschen. Aber den Aufschlag und den größten Teil der meist schmerzhaften Schürfwunden nehmen sie dennoch auf. Weiter sollte der Brustschutz nicht über dem Fahrerhemd getragen werden, da dieser bei Stürzen verrutschen kann und so seine Wirkung verfehlt! | |
| ... sollte man sich bei Wettbewerben nicht. Wer zu warm angezogen ist, der schwitzt natürlich auch stärker und dadurch wird der Körper und der Kreislauf mehr belastet. Bei sommerlichen Temperaturen sollte mann deshalb nur ein Boxershirt unter dem Brustschutz tragen und das Fahrerhemd locker darüber. Dadurch kann die Luft besser zirkulieren und den Schweiß antransportieren. Wenn es richtig warm wird, kann man zusätzlich auf ein gelochtes Fahrerhemd oder einfach in ein altes einige Lüftungslöcher schneiden. Keinesfalls sollte man wegen der sommerliche Temperaturen auf Protektoren verzichten! Aber auch bei niedrigen Außentemperaturen sollte man sich keinesfalls zu warm einpacken. Eine Endurojacke ohne Ärmel schützt hier den Oberkörper vor Kälte und an den Ärmeln kann der Fahrtwind für ausreichende Luftzirkulation sorgen. | |
| Bei Endurowettbewerben ist ein Trinkrucksack sehr empfehlenswert. Im Gegensatz zu den üblichen Trinkflaschen können so bis zu 2 Liter Flüssigkeit mitgeführt werden, ohne den Fahrer zu stören. Zusätzlich kann während der Fahrt getrunken werden und bei Stürzen schützt der Trinkrucksack auch noch die Rückenpartie vor Verletzungen. | |
| Diese sollten man, vor einer längeren Ausfahrt oder einem Wettbewerb ausgiebig testen. Generell sollten die Handschuhe jedoch etwas zu klein gekauft werden. So können sie keine Falten werden, die für Blasen an den Händen sorgen würden. Wer sehr empfindliche Handflächen hat (Bürohengste), kann vor der Fahrt etwas Wundpuder in die Handschuhe geben. Wenn es trotzdem noch Blasen gibt, sollte man die Hände tapen. Dabei werden gezielt verschiedene Partien der Handfläche mit einem speziellen Klebeband abgeklebt. Aber Vorsicht! Wer dabei einen Fehler macht, hat meist größere Probleme als vorher. Also unbedingt erst mal von jemanden zeigen lassen, der selbst diese Methode schon länger anwendet. Ansonsten gibt es z.b bei www.zupin.de auch Unterziehhandschuhe aus Kevlar die gegen Blasenbildung schützen sollen. | |
| Dieses altbekannte Leiden der Cross- und Endurofahrer hat schon einige beschäftigt. Wir haben 2 Methoden in Verwendung, mit denen sich ordentliche Ergebnisse erzielen lassen. Voraussetzung ist, daß man die Unterarme mit Hantel- und Klammernsets oder einiges Training am Motorrad auf eine Grundkondition bringt. Bei normaler Umgebungstemperatur reicht dann das übliche Aufwärmen vor dem Start aus. Sobald die Temperaturen sinken, ist es wichtig, nicht am Vorstart schon wieder auszukühlen. Hierbei eignet sich besonders eine Salbe für Sportverletzungen oder diverse Diana Produkte (Balsam, Franzbrandwein). Diese sorgen auch noch 10 Minuten nach dem aufwärmen für entspannende und entkrampfende Wirkung trotz tiefer Temperaturen. Auch Bananen und somit erhöhte Magnesium Einnahme helfen oft bei Krämpfen in den Unterarmen. | |
| Unbedingt vorher noch mal auf die Toilette, jeder Wettbewerb egal ob 1 Stunde oder 12 Stunden werden mit voller Blase zur Tortur, und keiner will sich die Zeit zu pinkeln oder ? Und da vor einem Lauf gerade im Sommer erhöhte Flüssigkeitszunahme wichtig ist, sollte man vorher gehen ! | |